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Maiersgrün
Vysoká
49.9824°N - 12.5529°O
Maiersgrün
1930- 655 Einwohner
1939- 606 Einwohner
Marienbad
1930- 7.202 Einwohner (518 Tschechen)
1939- 7.713 Einwohner
Grafengrün
1930-
1939- 267 Einwohner
Nichts ist endgültig geregelt, es sei denn, es ist gerecht
geregelt.
(Abraham Lincoln)
Maiersgrün befindet sich am Rande der Grenzwälder an den Hängen des
Tillenberg-Gebirges. Gegründet etwa im 13. Jh., beherbergte das Dorf bis zu 700
Einwohner, die teilweise auch in eingemeindeten Siedlungen wohnten. Nach dem
Krieg wurden die Bewohner vertrieben und der Ort in Vysoká umbenannt.
Später gehörte das Dorf zur Grenzzone, 90 % der Häuser wurde abgerissen, heute
sind nur noch 10 Wohneinheiten übrig geblieben. Die Gegend ist inzwischen
zugewachsen, im Gestrüpp findet man hin und wieder Grundmauern früherer Häuser.
Im unteren Teil des Dorfes sind Ruinen der romanischen Kirche des Johannes
Täufer erhalten geblieben. Nach dem Krieg wurde sie von Tschechen geplündert und teilweise
vernichtet. Nach 1990 erneuerte man den Turm und Teile des Gemäuers. Auch die
Statue des Johann Nepomuk wurde zu Ende des 20. Jh. wiederhergestellt und
befindet sich heute unterhalb des ehemaligen Friedhofs. Westlich vom Dorf befand
sich vor dem Krieg ein Forsthaus mit einem beliebten Ausflugslokal.
Siehe auch: http://www.maiersgruen.de/
http://www.neualbenreuth.de/tourismus/sehenswertes/museen/museum.html
Die Gemeinde Neualbenreuth ist seit 1979 die Patengemeinde der beiden ehemaligen
Orte Maiersgrün und Grafengrün jenseits des Tillenberges (939 m) in der
tschechischen Republik. Es entwickelte sich über die Heimattreffen im Juni
hinaus ein echtes Partnerschaftsverhältnis. Dies zeigt sich in der Aufstellung
des Wegweisers in die nahen Gemeinden und die Anbringung des Weihwasserkessels
aus der Heimatkirche in der Kapelle „Maria Frieden“. Zusätzlich wurde eine
geschnitzte Statue des hl. Johannes des Täufers am rechten Seitenaltar der
Pfarrkirche "St. Laurentius“ gestiftet. Dort sind bereits das Messbuch und die
Kirchenschlüssel der Heimatgemeinde aufbewahrt.
Im Jahre 1982 wurde der Gedanke eine Heimatstube im Grenzland zu errichten
verwirklicht. Bis 1991 waren die Ausstellungsstücke im ehemaligen alten
Schulgebäude, einem Egerländer Fachwerkbau am Ortseingang zu sehen. Seit Oktober
1991 werden sie in der „Alten Posthalterei“ am Marktplatz, einem repräsentativen
Fachwerkbau, ausgestellt.
Hier zeigen die Patenkinder aus Maiersgrün und Grafengrün, unterstützt vom
Heimatverband der Marienbader Stadt und Land e.V. über die Vertreibung hinaus
gerettetes Heimatgut.
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Maiersgrün bei Sandau Böhmen

Heute

Kirche, 1908 noch mit Dach

Kirche ohne Dach



Errichtet 1829
Erneuert ?
Eklat in Maiersgrün
Karl Eisenkolb
Im Juni dieses Jahres sollte im
heutigen Vysoka (ehemals Maiersgrün) ein Kirchfest mit Gedenken an den
Kirchenpatron (Laurentius), Messe und eine Taufe stattfinden. Die Taufe platzte
allerdings an diesem Festtag, obwohl die kirchenrechtlichen Schwierigkeiten
bereits im Vorfeld hätten geklärt werden können.
Seit Jahrzehnten bemühen sich vertriebene Landsleute vergeblich u.a. auch über
die Hintertür Kirche wieder Fuß zu fassen. Die Landeskirche allerdings will
keine Emigranten, Odsulanten etc. in ihrem Bereich, vor allem keine
mitbestimmenden. Sie will ihre eigenen Leute aktivieren. Willkommen von Seiten
der Deutschen ist allein Aufbauhilfe und vor allem der finanzielle Beitrag. Ein
Gleiches läuft auf dem Gebiet der Politik, der Ökonomie, des Tourismus, des
Kulturaustausches.
Gefragt ist nicht Partizipation (Teilhabe, Beteiligung), nicht Compassion (=Mitleid), sondern allein
Instrumentalität. Die Tschechen wollen noch immer allein sein, auch in ihrer
Kirche, aus Rassismus.
Quelle: Schweinfurter Gmoi-Bladl 3-2004
http://www.gmoi-schweinfurt.de/10601.html
"....... Ähnliche
Mechanismen mögen es sein, welche die Einwohner des ehemaligen sudetendeutschen
Dorfes Maiersgrün (Vysokà) Ereignisse aus dem Jahr ihrer Vertreibung 1946
ins Jahr 1919 zurückverlegen oder typologisch vorstrukturieren lässt.
Holger
Stunz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) widmete diesem Dorf eine auf
familiären Interviews gestützte Fallstudie, in welcher er die Erinnerung der
Geschichte des Dorfes aus dem Blickwinkel der Vertriebenen schilderte.
Gleichzeitig analysierte er das Anliegen einiger Bewohner Maiersgrüns, die
Kirchenruine des im ehemaligen deutsch-tschechoslowakischen Grenzgebiet
befindlichen nunmehr zerfallenen Dorfes, als Erinnerungsstätte gemeinsam mit
Tschechen zu rekonstruieren und sowohl zum Angedenken, Gottesdiensten und
Austausch -- für gelebte Repräsentation -- zu nutzen- Die Schlussdebatte ging
von diesem Fallbeispiel aus und stellte den problematisierten Begriff der
Authentizität von Erinnerungsorten, Berichten und Literatur ins Zentrum.
Leslie Adelson gab zu bedenken, dass der Authentizitätsbegriff keine analytische
Funktion haben könne, sondern jener vielmehr höchst ambivalent und
deutungsabhängig sei.........."
(
Holger Reiner
Stunz:
The Village Maiersgrün / Vysokà in the Czech Republic as an Example for
Narration and Decentralization of Memory -
http://www.grin.com/e-book/120482/collective-mourning )
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Grafengrün
Háj
49.9705°N - 12.5707°O
Durstige Wanderer
erfrischen sich jetzt am Brunnenwasser. So erinnert der
"Janovsky-Brunnen" an einen tschechischen Förster, der sich in Lohhäuser
beispielhaft
für die Anliegen seiner deutschen Bewohner eingesetzt und das friedliche
Miteinander
gefördert hat. Mögen viele daraus trinken!

http://www.maehring.de/p/d1.asp?artikel_id=1246&liste=&tmpl_typ=Detail
Altwasser
Stará Voda
49° 59′ 26″ N, 12° 36′ 41″ O
Zu Gemeinde Stará Voda gehören
die Ortsteile Hackenhäuser (Sekerské Chalupy) und
Maiersgrün (Vysoká) sowie die Weiler Tannaweg (Jedlová),
Gibacht (Pozorka), Grafengrün (Háj).
Die Katasterfläche erstreckt sich
bis zur bayerischen Grenze und umfasst ein großes Waldgebiet um die Berge
Tillenberg, 939 m
(Dyleň), Schopfberg, 865 m (Čupřina) und Die Ruh,
792 m (Tišina), das Quellgebiet des
Hammerbaches,
Muglbaches
und
Amselbaches
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Rautenhausen. Elisabeth
Fischer, geb. Maier, wurde 1932 in Maiersgrün im Egerland geboren. 1946
wurde ihre Familie von dort vertrieben. Die
Maiers verbrachten eine
Zeit in einem
Lager in Marienbad, kamen dann ins Auffanglager Weissenhasel. Ihnen und drei
anderen Maiersgrüner Familien wurde Rautenhausen als neues Zuhause zugewiesen.
(.......)
"Meine Familie wollte erst keiner haben, weil wir so viele waren", erinnert sich
Elisabeth
Fischer. Mit drei Geschwistern, zwei Großmüttern, Onkel und Tante kam
Familie
Maier an. (......)
Elisabeth Fischers
Mutter war 1942 gestorben, 38 Jahre alt. Im
Jahr zuvor war das
Haus abgebrannt. "Über Nacht waren wir arm." Und ihr
Vater wurde als Ortsvorsteher nach Kriegsende für einige
Zeit in ein Internierungslager gesperrt. Er kam dann später nach
Rautenhausen nach. (......)
Als sie fast 18 war, lernte sie ihren späteren
Mann
Otto kennen. Otto
Fischer, in Bebra geboren, war in
Kassel ausgebombt worden. Die kleine Familie kam zunächst bei Ottos Eltern
in Cornberg unter, dann in
Kassel, wo
Otto
Fischer als Fernmeldetechniker arbeitete.
Drei
Kinder haben die Fischers, Monika,
Wolfgang und
Elke, und sechs Enkelkinder. Seit 1961 leben sie wieder in Rautenhausen.
http://boards.ancestry.it/surnames.maier/243/mb.ashx
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In our newspaper "Hersfelder Zeitung" from 19 Aug 2006 is mentioned, that 60
years ago, in July 1946, the families
Dengler, Jäger,
Maier and Purkl from Maiersgrün (34 persons) came to Rautenhausen (near
Bebra, Hessen).
http://boards.ancestry.it/localities.ceeurope.austria.general/1890.2312/mb.ashx
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Seite in Tschechisch
http://www.horydoly.cz/vypsat.php?id=979
http://cestovani.idnes.cz/kostel-v-maiersgrunu-vstava-z-mrtvych-dhx-/igcechy.asp?c=A020910_120402_igcechy_bla
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Patengeschenk zum
Schulstart
Sechsjährige Renata
Charlotta aus Maiersgrün (Vysoka) erhält 500 Euro
Neualbenreuth. (fsc)
Beim Heimattreffen vor vier Jahren übernahmen die ehemaligen Bewohner des
Kirchensprengels Maiersgrün-Grafengrün-Tannaweg die Patenschaft für ein kleines
Mädchen, das zusammen mit seinen Eltern Renata und Marian Oresky in einem der
wenigen noch stehenden Häuser in Maiersgrün wohnt.
Die kleine Renata Charlotta sollte ursprünglich in der Kirchenruine getauft
werden, nachdem ihre Eltern sich dort schon das Ja-Wort gegeben hatten. Aus
formalen Gründen war dies nicht möglich, dennoch wollten die Maiersgrüner und
Grafengrüner "ihrem" Patenkind ein Geschenk machen.
So wurde die Idee von Ehrenortsbetreuer Erich Konhäuser umgesetzt, für das Kind
ein Sparkonto einzurichten, auf das die Landsleute etwas einzahlen konnten. Mit
der Vollendung des sechsten Lebensjahres, wenn Renata zur Schule käme, sollte
das Kind die angesparte Summe erhalten.
Mit dem 15. Juli 2008 war es so weit, Renata feierte Geburtstag und wird anfangs
September die Zakladni Skola in Dolni Zandov (Grundschule Untersandau) besuchen.
In diesen Tagen konnten die vor zwei Jahren ernannten "Schirmherren" für die
Dörfer hinter dem Tillen, Bürgermeister Albert Köstler und Friedrich Scharnagl,
dem Patenkind sein Geschenk übergeben. Zusammen mit einem Blumenstöckchen, in
dem ein Tillenzwerg sitzt, überrreichte der Bürgermeister 500 Euro an die Eltern
von Renata Charlotta. Charlotta heißt das Kind nach seiner Patin Charlotte Röll,
die mit ihrem Mann Josef Rolf in Aalen lebt. Sie konnte bei der kleinen Feier
leider nicht dabei sein, ebenso wie Eva Hajek aus Eger, die immer wieder für die
Verbindung zum Ehrenortsbetreuer Erich Konhäuser und seinen "Schirmherren"
sorgt. Schließlich ist noch zu erwähnen, dass sich Marian Oresky um die
Kirchenruine und ihr Umfeld kümmert. Marian Oresky kommt aus Asch, seine Frau
Renata aus Eger, und beide hatten vor acht Jahren in Vysoka das Haus mit der
früheren Hausnummer 111 gekauft.
https://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1518312-126-patengeschenk_zum_schulstart-P2,1,0.html
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Chronik der
Pfarrei St. Michael
Im Rahmen meiner
Familienforschung hatte ich die Gelegenheit, im Bezirksarchiv
in Eger verschiedene Dokumente aus der Stadtgeschichte Sandau's
einzusehen.
Unter anderem, stehen
verschiedene Originale aus dem Mittelalter, Grundbuchunterlagen für
Obersandau, das "Gedenkbuch der Freiwilligen Feuerwehr", das "Protokoll
und Gedenkbuch des Christlichen Deutschen Frauenbundes Sandau und
Umgebung" und die Pfarrchronik der Pfarrei St. Michael zur
Verfügung.
Die Pfarrchronik wurde
vom jeweiligen Pfarrer geführt und diente dazu "kirchenrelevante"
Ereignisse zu protokollieren. In Sandau wurde die Chronik, soweit ich es
beurteilen kann, jeweils für das abgelaufene Jahr "in einem Stueck"
nachgeschrieben. Es finden sich Vermerke über Kirchenbrände,
Dekanatssitzungen, Schenkungen, Renovierungen der Kirche usw. Für mich
am beeindruckendsten sind die letzten 8 Einträge, welche vom
Ortspfarrer Vikar Franz Lenz in den Jahren von 1938 bis 1946 geschrieben
wurden. Sie stellen sehr deutlich die Zeit der Nationalsozialisten und
die daraus resultierende Vertreibung dar
(Korrektur: die Vertreibung der
Deutschen vor lange davor geplant. Es fehlte nur eine Gelegenheit, die
sich dann aus der Kapitulation ergab. Endlich konnten die tschechischen
(tschechoslowakischen) Nationalisten ihre finsteren, bösen Pläne
durchführen. Vertrieben wurden nicht nur Deutsche, sondern alle
Nicht-Tschechen: Ungarn, Juden, z.B.)
Ich gebe hier die Einträge im
Original wieder
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1938 |
9.Oktober Angliederung des Sudetenlandes
an das Deutsche Reich. Einzug Hitlers in Eger. In den Tagen des
Umsturzes auch etwas "Ramisouri" in Sandau, jedoch ohne rechte
Begeisterung: ein Häuflein gegen 50 Personen zieht über den Marktplatz
und singt das Deutschlandlied mit Müh und Not. |
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1940 |
Der Seelsorger erhält am 14. November
"Schulverbot", er unterrichtet die Kinder in Seelsorgestunde in Sandau
in der Kirche, in Amonsgrün und in Markusgrün in den Kapellen der Orte,
in Obersandau im Haus Nr.11 und in Zeidlweid in Franks Gasthaus. |
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1941 |
Die Bittprozession auf Königswart und
Maiersgrün fanden in diesem Jahr nicht statt. Christmette wegen
Verdunkelung im Pfarrsaal, welcher als Kapelle eingerichtet wurde. |
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1942 |
Am 13.Maerz wurde die mittlere Glocke
für Kriegszwecke requiriert (die Grosse fiel 1917 zum Opfer). Christi
Himmelfahrt und Fronleichnam werden zu Wochentagen degradiert, so dass
kein Hochgottesdienst an diesem Tag stattfinden darf. Christmette in
diesem Jahr ohne Beleuchtung in der Kirche. |
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1943 |
Der Seelsorger hält am Fest Christi
Himmelfahrt am Abend einen Festgottesdienst als Vorbereitung auf die
Firmung. Gestapo wird auf ihn deshalb gehetzt. Nach einer Erholungsreise
nach Tirol wurde der Seelsorger am 31. August verhaftet und in Karlsbad
als Häftling interniert. |
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1944 |
Der Seelsorger wird am 31.Januar nach
Dachau in das Konzentrationslager transportiert. |
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1945 |
Am 6.April wird der Seelsorger aus dem
Konzentrationslager in Dachau entlassen und kehrt am Sonntag, den
8.April wieder heim in seine Pfarrgemeinde. Am 5.Mai ziehen die
Amerikaner in Sandau ein. Überall machen sie sich breit, auch im
Pfarrsaal nisten sie sich ein. |
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1946 |
Auch der Seelsorger verlässt unter dem
Druck der Zeitverhältnisse seine Pfarrgemeinde, in der er 32 Jahre
gewirkt, mit schwerem Herzen.
Alles möge geschehen in des Herren Willen. |
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http://www.m-kummer.de/familie/pfarrchronik.htm
(hier endet die Pfarrchronik von St.Michael) |
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24. Juni 1859 in der Schlacht bei Solferino
k.k. Feldzeugmeister Graf Khevenmüller-Metsch
35. Linien Infanterie Regiment.
Gemeiner JÄGER, Josef
Maiersgrün
gestorben: 24.06.1859, Solferino
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Misiag, Adelaide
CLINTON — Adelaide "Heidi" B. Misiag,
72, of Clinton, Iowa died Friday, March 27, 2009, at Mercy Living
Center–South. Mass
. Adelaide was born January 25, 1937, in Maiersgrün, Germany, now the
Czech Republic, to Anna and John Jäger. She married Marian J. Misiag in
Clinton, Iowa, at St. Boniface Catholic Church July 5, 1958. She worked
two years as a lab technician at Clinton Corn Processing Company and 39
years at Mercy Medical Center as an X-Ray Technician and Nuclear Medicine
Technician. She was a member of the National and State of Iowa
Radiologists Associations. She was also a life member of Prince of Peace
Catholic Church, Moose Club, German American Family Club and American Red
Cross. Survivors include her husband Marian J. Misiag of Clinton; a son
Thomas (Beverly) Misiag of Iowa City, a daughter Christine (Ray) Misiag
Tieso of Clinton, and a son Joseph (Kerry) Misiag of Clinton, five
grandchildren, and three great-grandchildren. Also surviving is her
brother Erwin Jaeger of Waterloo and sister-in-law and nephew of
California. Also two sisters-in-law, Jozefa and Helena Misiag of Clinton.
She was preceded by her parents, Anna and John Jaeger, and one brother,
Gonter.
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Katharina 1 Jäger
(1806 - d.)
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Birthdate: |
1806 |
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Birthplace: |
Mayersgrün #11 (Vysoka),
Egerland, Czechoslovakia |
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Death: |
(Date and location unknown)
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Immediate
Family: |
Daughter of
Hironymus and
Margarethe
Mother of
Katharina 2
|
About
Katharina Jaeger I born 1805
was the daughter of Hieronymus Jaeger from Mayersgrün #11, Master Taylor to
the Metternich nobility at Koenigswart and der Margaretha Gartner, also from
Mayersgrün. Her father arranged employment for her at the Metternich estate
and she bore an illegitimate child conceived at the castle (see notes under
Katharina Jaeger 2). It is speculated that Clemes Wenzel, Prince of
Metternich Winneburg (1773-1859) who married 4 times and was a known woman
chaser, might be the father of Katharina Jaeger II.
Katharina 2 Egerer
(1825 - 1884)
|
Place of Burial: |
Dreihacken (Tri Sekery),
Egerland, Czechoslovakia |
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Birthdate: |
August 8, 1825 |
|
Birthplace: |
Mayersgruen, Egerland,
Czechoslovakia |
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Death: |
Died October 29, 1884 in
Schoenthal (Krazne)Neumetternich, Egerland, Czechoslovakia |
|
Immediate
Family: |
Daughter of
Katharina 1
Wife of
Adam
Mother of
Franz (Franciscus)
|
About
Katharina Jaeger 2 was born
8.8.1825 and is recorded at the Mayersgrün (now Vysoka) Church Matrikel
Tomus 4, page 33. She was the illegetim daughter of Katharina 1 who was
employed at the Metternich Herrschaft estate.
Franz (Franciscus) Egerer
(1849 - 1913)
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Birthdate: |
August 21, 1849 |
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Birthplace: |
Koenigswart (Kynzvart ),
Bohemia, Czech Republic |
|
Death: |
Died June 6, 1913 in
Neumetternich, Bohemia, Czech Republic |
|
Immediate
Family: |
Son of
Adam and
Katharina 2
Husband of
Anna Maria
Father of
Rosalia and
Anna
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Occupation: |
Restaurant Owner |
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About
Franz Egerer is the son of Adam
Egerer, house owner at Neumetternich and Katharina Jäger from Mayersgrün (Czech
name now is Vysoka). She was the daughter of the master taylor Hieronimus
Jäger from Mayersgrün and Margaretha Gerstner from Mayersgrün. He was born
in Koenigswart House No. 148, baptized catholic, and registered at the Lazne
Kynszvart (Koenigswart) church register Tomus 6, page 22.
The Egerland, where Franz
Egerer was born, is situated in German Bohemia and was a part of Austrian
Hungaria. This Bavarian area came under the Bohemian Crown in 1280. The area
was entirely German until 1945 when all Germans were expelled from their
homeland in Bohemia after World War 2.

KOSTEL SVATÉHO JANA KŘTITELE
technický stav - zřícenina
využití objektu - bez využití
ve vlastnictví církve
Stabilizovaná zřícenina - tak by se
dalo nazvat torzo kostela ve Vysoké. Gotický kostel plný vzácných gotických a
barokních plastik nepřežil budování socialismu. Pochází asi z první poloviny 14.
století, přestavěn byl v roce 1680 a rozšířen v letech 1803 - 4. Byl jednolodní
a z jeho nejstarší fáze pochází věž vybudovaná nad presbytářem. Po odsunu Němců
kostel částečně vyhořel a pak bez pomoci se rozvalil. Po změně režimu v roce
1989 se němečtí rodáci složili alespoň na opravu zřícenin a hlavně věže. Celé
vybavení kostela bylo zničeno, pouze gotická socha sv. Šebestiána je v Chebském
muzeu.
Otevření kostela povětrnosti určitě
nepřeje jeho dobrému stavu, a tak i přes zmíněnou stabilizaci je kostel ohrožen.
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Böhmerwaldturm


Leslie
A. Adelson:*Professor
and
Director of the Institute for German Cultural Studies.
German literature from 1945 to the present; literatures of migration;
postcolonial theory and German Studies; Jewish Studies; literary theory, social
theory, and cultural history; feminist theory and women's literature |