Grünberg in Schlesien
Zielona Góra

51° 56' N   -    15° 30' O

Großstadt in der Woiwodschaft Lebus in Schlesien. Die Stadt liegt rund 85 km nordöstlich von Cottbus und etwa 110 km südwestlich von Posen nahe der Oder. In Zielona Góra hat der Woiwodschaftsmarschall, das repräsentative Oberhaupt der Woiwodschaft Lebus, seinen Sitz; damit ist es neben dem zweiten Verwaltungssitz Gorzów Wielkopolski (Landsberg an der Warthe) Hauptstadt der Woiwodschaft.

Im Stadtgebiet erstrecken sich weitläufige Waldflächen, es gibt Parks und andere Grünanlagen. Die Stadt liegt in einem hügeligen Gebiet – dem Wal Zielonogórski. Daher gibt es einerseits Orte, die knapp 70 m über Normalnull liegen, aber auch Erhebungen am Südwestrand der Stadt, die bis 210,8 m hoch sind.

 

Gruß aus Grünberg
Gruß aus Grünberg

Grünberg in Schlesien
Grünberg in Schlesien


Ev. Kirche


Rathaus

Grünberg
Grünberg

Der Weinbau bei Grünberg ist der nördlichste der Erde.

Rund 80 km nordöstlich von Cottbus und etwa 110 km südwestlich von Posen an der Oder gelegen

Grünberg in Schlesien
Grünberg in Schlesien

Blick auf Grünberg


Augusthöhe


Kopisch, August,
* 26.5.1799 in Breslau

Auf Schlesiens Bergen wächst ein Wein,
der braucht nicht Hitze, nicht Sonnenschein;
Ob's Jahr ist schlecht, ob's Jahr ist gut,
da trinkt man fröhlich der Traube Blut.


Da lag ich einmal vorm vollen Faß,
"Ein andrer soll mir trinken das!"
So rief ich, "und soll's der Teufel sein,
ich trink ihn nieder mit solchem Wein!"


Und wie noch das letzte Wort verhallt,
des Satans Tritt durch den Keller schallt.
"He, Freund, gewinn ich, so bist du mein!
Ich gehe", so ruft er, "die Wette ein!"


Wir tranken beinah die halbe Nacht.
Da wurde manch Krüglein leer gemacht;
Da lallte der Teufel: "He, Kamerad,
Beim Fegefeuer! jetzt hab ich's satt!


Ich trank vor hundert Jahren in Prag
mit den Studenten dort Nacht und Tag;
Doch mehr zu trinken solch sauren Wein,
müßt ich ein geborner Schlesier sein!"

 

Herforth, Wilhelm Friedrich Gottlieb
Geboren den 18. Februar 1847 zu Bahn in Pommern, besuchte die Stadtschule zu Bahn von Ostern 1852 bis
Ostern 1861, später das Marienstifts-Gymnasium zu Stettin von Ostern 1864 bis Ostern 1868. Er studierte dann
Philologie von Ostern 1868 bis Ostern 1872 auf der Universität Berlin, absolvierte das examen pro facultate
docendi vor der wissenschaftlichen Prüfungskommission zu Berlin am 26./27. Januar 1874. Dann unterrichtete
er an der höheren Knabenschule zu Bahn von Ostern bis Michaelis 1872, trat am 13. April 1874 als Probandus in
das Progymnasium zu Belgard ein und wurde bis zum 1. Oktober 1876 noch als Hilfslehrer weiter beschäftigt.
Zum 1. Oktober wurde er als ordentlicher Lehrer an das Realgymnasium zu Grünberg in Schlesien berufen, wo
er am 11. April 1889 zum Oberlehrer befördert wurde und am 23. Juni 1894 den Titel Professor erhielt. Hier hat
er veröffentlicht:
1) Über einige Nachahmungen des isaeischen und isokratischen Stiles bei Demosthenes. Grünberg/Schles.
1880. 13 S. (Programm Grünberg/Schles. Realschule.)
2) Das französische partitive de in negativen Sätzen. 1. Teil. Grünberg/Schles. 1887. 19 S. (Programm
Grünberg/Schles. Realgymnasium.)
3) Das französische partitive de in negativen Sätzen. 2. Teil. Grünberg/Schles. 1888. 12 S.Programm
Grünberg/Schles. Realgymnasium.)
Aus: Programm Belgard Gymnasium 1875 und Grünberg i. Schles. Realgymnasium 1903.

Herforth, Wilhelm Friedrich Gottlieb
Geboren den 18. Februar 1847 zu Bahn in Pommern, besuchte die Stadtschule zu Bahn von Ostern 1852 bis
Ostern 1861, später das Marienstifts-Gymnasium zu Stettin von Ostern 1864 bis Ostern 1868. Er studierte dann
Philologie von Ostern 1868 bis Ostern 1872 auf der Universität Berlin, absolvierte das examen pro facultate
docendi vor der wissenschaftlichen Prüfungskommission zu Berlin am 26./27. Januar 1874. Dann unterrichtete
er an der höheren Knabenschule zu Bahn von Ostern bis Michaelis 1872, trat am 13. April 1874 als Probandus in
das Progymnasium zu Belgard ein und wurde bis zum 1. Oktober 1876 noch als Hilfslehrer weiter beschäftigt.
Zum 1. Oktober wurde er als ordentlicher Lehrer an das Realgymnasium zu Grünberg in Schlesien berufen, wo
er am 11. April 1889 zum Oberlehrer befördert wurde und am 23. Juni 1894 den Titel Professor erhielt. Hier hat
er veröffentlicht:
1) Über einige Nachahmungen des isaeischen und isokratischen Stiles bei Demosthenes. Grünberg/Schles.
1880. 13 S. (Programm Grünberg/Schles. Realschule.)
2) Das französische partitive de in negativen Sätzen. 1. Teil. Grünberg/Schles. 1887. 19 S. (Programm
Grünberg/Schles. Realgymnasium.)
3) Das französische partitive de in negativen Sätzen. 2. Teil. Grünberg/Schles. 1888. 12 S.Programm
Grünberg/Schles. Realgymnasium.)
Aus: Programm Belgard Gymnasium 1875 und Grünberg i. Schles. Realgymnasium 1903.

Hoffmann, Leopold
Geboren den 28. März 1857, absolvierte sein Probejahr am Gymnasium zu Patschkau von Ostern 1885 bis
Ostern 1886, war dann als Hilfslehrer tätig an den katholischen Gymnasien von Glogau und Gleiwitz, in Grünberg
als Hilfslehrer von Oktober 1889 bis Ostern 1890, dann Hilfslehrer in Gleiwitz, Beuthen in Oberschlesien,
Strehlen, Neisse, wurde Ostern 1894 zum Oberlehrer am Gymnasium in München-Gladbach berufen, vom 1.
November 1895 bis 1. Januar 1902 Kreisschulinspektor in Königshütte in Oberschlesien und seit 1. Januar 1902
Direktor des Kgl. Lehrerseminars in Paradies (Kreis Meseritz).
Aus: Programm Grünberg in Schlesien Realgymnasium 1903.