Liegnitz
Legnica

Hausdorf (Eulengebirge) bei Neurode:
4.367 Einwohner (1939)
51° 13' N   -   16° 10' O

Kreis- und Regierungshauptstadt, 60 km nordwestlich von Breslau.
an der Katzbach

Liegnitz hat das älteste Gymnasium Schlesiens (1309). Die Stadt ist Mittelpunkt des Gemüseanbaus. Saure Gurken (Liegnitzer Gurken) und Sauerkrautherstellung, früher größte Fabrik Deutschlands.

  Wikipedia


Liegnitz Brieg Silber
3 Kreuzer 1657 Dreibrüder 

Ortsansicht
Hausdorf

Liegnitz, 1937
Liegnitz, 1937


Rosengarten. Wasserkunst

Entnommen: http://www.grafschaft-glatz.de/bilder/neurode/hausdo.htm 

Näheres auch: http://ladekzdroj.w.interia.pl/industrie.html
 


Liegnitz

 


Regierungsbezirk Liegnitz

Liegnitz, Bergerwiesen mit Palmengarten

Liegnitz, Stadtplan
Liegnitz, Bergerwiesen mit Palmengarten

Liegnitz, Hindenburgplatz
Liegnitz, Hindenburgplatz

Schöne Bilder unter: http://www.liegnitz.info/rundgang.html

21.10.1926: Geboren: Eberhard Fechner, gestorben am 07.08.1992 in Hamburg (Deutschland), dt. Regisseur, Schauspieler und Dokumentarist, "Klassenphoto", "Der Prozeß", "Nachrede auf Klara Heydebreck"

 17.08.1816: Geboren: Benjamin Bilse, gestorben am 13.07.1902 in Liegnitz, dt. Dirigent
 14.12.1875: Geboren: Paul Löbe, gestorben am 03.08.1967 in Bonn (Deutschland), dt. Journalist und Politiker

23.04.1699: Gestorben: Hans Aßmann von Abschatz, geboren am 04.02.1646 in Breslau, dt. Dichter
24.07.1655: Gestorben: Friedrich von Logau, geboren am 06.07.1604, dt. Dichter

Söhne und Töchter der Stadt

Aus den Beständen des Liegnitzer Stadtarchivs kann der Familienforscher noch über diese Jahre hinaus wichtige Aufschlüsse über seine Vorfahren finden. Die bedeutendsten Quellen für die Familienforschung in Liegnitz im Mittelalter sind:

1. Die Geschoßbücher. Sie enthalten ein Verzeichnis aller grundsteuerpflichtigen Haus- und Grundbesitzer. Das älteste stammt aus dem Jahre 1372; ein anderes, das von Johannes Bitschen, dem Vater des bekannten Stadtschreibers Ambrosius Bitschen, angelegt ist, datiert vom Jahre 1414. Während um jene Zeit die Familiennamen noch schwankten, sind sie im großen und ganzen schon unveränderlich geworden, als das 3. Steuerregister, das erhalten geblieben ist, aufgestellt wurde: nämlich das Geschoßbuch von Ambrosius Bitschen aus dem Jahre 1451. (Eine ausführliche Abhandlung über letzteres ist in Band 7 der „Mitteilungen“ zu finden.) Die Geschoß- und Zinsbücher reichen von 1372 bis 1746, die Steuerregister von 1676 bis etwa 1820. Sie geben die Vor- und Zunamen der Einwohner mit dem zu zahlenden „Geschoß“ an, geordnet nach ihrer Wohnung in der Stadt und ihrem Beruf; aber auch die Stadt-Dörfer sind zum Teil hier aufgenommen.

2. Für die Orts- und Familiengeschichte besonders wichtig sind ferner Bitschen’s „Zinsbuch von 1446“ mit einer übersichtlichen Zusammenstellung sämtlicher Rentenschulden der Stadt Liegnitz und das große „Privilegienbuch“ von 1447 mit den wichtigsten ältesten Urkunden in Abschrift. (Vgl. auch Band 13, S. 102, und Band 14, S. 370 der „Mitteilungen des Geschichts- und Altertums-Vereins Liegnitz“.)

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Wilhelm Fritze, geb. 17.1.1842 in Bremen, gest. 7.10.1881 Stuttgart. Schüler von Sobolewski, 1858-61 des Leipziger Conservatoriums, ließ sich 1866 in Glogau und 1867 in Liegnitz nieder, wo er bis 1877 mit Erfolg die Singakademie leitete. Er schuf eine Symphonie „Die Jahreszeiten“, eine Faust-Musik, ein Violin-Konzert, Klaviersonaten und -stücke, Lieder, ein größeres Chorwerk mit Orchester „Fingal“, das Oratorium „David“

Gibelius, Jakob, Kantor in Liegnitz, hier gestorben (*1549 - 1600)

Veröffentlichungen

"Benjamin Bilse. Der Gründer der Berliner Philharmonie wider Willen", in: Zeitschrift für Musik 113, 1952;

"Zur Geschichte des Klavierbaus in Liegnitz", in: Instrumentenbauzeitschrift 9, 1955;


Theater
1840-42, nach  Karl Ferdinand Langhans,

 

The Liegnitz Ritter-Akademie or knight academy was a school for the schlesischen aristocracy established in the seventeenth Century.

 It existed until 1945 and then became general High School.

History

The duke of Liegnitz, George Rudolf († 1653) of the Piast dynasty died childless. He left in its will of 1646 substantial means for the establishment a school for noble Protestant boys from Silesia, placed under the administration of the Liegnitz Johanniskirche through the Johannisstiftung. After the death of his great-nephew George William I of Liegnitz Brieg Wohlau (born 1660, duke 1672-1675), the last governing Piasten, his territory was taken over by the Habsburgs as part of the Counter-reformation which forced Catholicism of the people of Silesia. The assets of the Johannisstiftung were taken by the emperor and the Johanniskirche was handed over to Jesuits. Only after Altranstaedter convention of 1708 were the assets of the Johannisstifung again released for a new school for the aristocracy, in equal numbers to boys of both denominations. In the year 1811 the academy was opened up to non aristocrats and by 1901 it became a national school existing until 1945. The main building of the knight academy was built in the years 1726 - 1738 in the baroque style to the design of the architect Joseph Emanuel Fischer von Erlach. The pupils still wore a blue uniform with yellow collar and yellow cuffs, with blue-yellow garrison cap, but no weapon. From 1945 to 1992 it was the headquarters for soviet troops stationed in Silesia, now a part of Poland. The building has since been restored.

 

Teachers and high-level personnel

  • 1708: August Bohse (1661-1740), was from 1708 a professor at the knight academy

  • 1788: Karl Abraham Baron von Zedlitz (1731-1793), Royal Prussian minister of education and law (from 1770), was from 1788 to 1789 a director of the knight academy

  • 1815: Friedrich Kruse (1790-1866), historian, was around 1815 a teacher at the knight academy

  • 1818: Carl Friedrich Mosch (1784-1859), mineralogist, draughtsman and a writer, was from 1818 to his retirement 1835 teachers at the knight academy

  • 1910: Hans's Ernst count von Carmer Carmer-Zieserwitz (1861-1922), property gentleman on Zieserwitz, member of the Prussian Lower House and the realm daily, Royal Prussian major, was around 1910 curator of the knight academy and the pc. of Johannis pin

  • 1910: Antonius Dietrich von Auer (1860-1923), Royal Prussian major, was around 1910 governor of the knight academy