Janosch
Eckert, Horst

 

 

 

*      11.03.1931, Hindenburg OS, (Zaborze) lebt auf Teneriffa 

 

Schriftsteller. Zeichner, Maler.  
Bilderbuchkünstler und Kinderbuchautor.

1999 Kulturpreis des Landes Niedersachsen

Er schrieb und illustrierte mehr als 200 Kinder- und Erwachsenenbücher. Sein Werk wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und zahlreichen anderen Preisen und Auszeichnungen geehrt.

1999 Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen.

 

Er kam am 11. März 1931 in der oberschlesischen Bergarbeitersiedlung Zaborze als Horst Eckert zur Welt. Und das größte Glück der Erde war überall, aber ganz sicher nicht in Zaborze. Sein Vater, Hüttenarbeiter und Händler, schlug ihn mit der Reitpeitsche. Schule und Kirche sorgten für Zucht. Und auch seine Mutter ließ ihre Wut an ihm aus. "Wenn ich hingefallen bin und mir die Knie zerschlagen habe, dann hat meine Mutter auf diese Wunde gehauen", sagt Janosch. "Um mich zu lehren, dass ich nicht hinfallen darf."
Mit 13 begann er eine Schmiede- und Schlosserlehre, lernte nach der Aussiedlung aus Schlesien in einer Textilfachschule in Oldenburg, ging 1953 nach München, um Maler zu werden, und wurde dort eher zufällig zu seinem ersten Kinderbuch ermuntert. Nebenbei soff er. 35 Jahre lang. "Ich habe eigentlich das ganze Leben aufgewendet, um die Kindheit zu vergessen", sagte er 1994. Aber: "Ein Brandmal in der Seele zu entfernen, gelingt selten."
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Als Janosch 1931 auf die Welt kam gaben ihm seine Eltern den Namen Horst. Erst viele Jahre später, als er schon malte und zeichnete beschloss er, fortan Janosch zu heißen.

Seine Kindheit verbrachte er in Hindenburg, einem Ort an der polnischen Grenze, als dort noch Oberschlesien war. Mit 13 Jahren arbeitete er in einer Schlosserei und Schmiede und einige Jahre später machte er einen Lehrgang im Musterzeichnen.

Als kleines Kind wünschte er sich einen Malkasten mit den Farben Gold, Silber und Rosa. Aber diese Farben gab es in dem Tuschkasten dann leider nicht. Auch heute sind ihm diese Farben die liebsten: "Gold und Silber wird aufgelegt. Rosa mit Gelb zum Trillern gebracht. Dazu brauche ich noch Blattgrün und Blutrot - dann befällt mich die totale Magie."

Janosch ist zum Zeichnen gekommen, weil er das schon immer ein bisschen konnte. Aber auf der Kunstakademie in München, wo er das Zeichnen richtig studieren wollte, hat man ihm gesagt, daß es keinen Zweck hat. Seine ersten Bilderbücher verkauften sich auch nicht so gut. Er hat trotzdem nicht aufgehört, mit dem Malen, und ist schließlich sehr erfolgreich geworden. Die Tiegerente von Janosch kennt sicherlich jedes Kind!
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Janosch ist der Autor der Fernsehserie JANOSCHS TRAUMSTUNDE. Er wurde 1931 in Hindenburg geboren, lebte in Paris, München und wohnt seit 1980 in Spanien. Er schrieb und malte bis 1995 etwa 200 Kinderbücher, Romane, Theaterstücke, Fernsehsendungen u. a. m. Seine Kinderbücher wurden bisher in etwa 47 Sprachen übersetzt. Er erhielt den französischen und deutschen Kinder- und Jugendbuchpreis, 2 x die Goldmedaille Bratislava, den Prix Jeunesse, Prix Danube, 2x den Silbernen Griffel (Holland), den Silbernen Pinsel usw. (Isis, 1995)
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Janosch, geboren 1931 in Deutschland, verbrachte die fünfziger Jahre in Paris und lebt heute in Spanien. Seine Geschichten handeln immer wieder von seinen "Heimwehland" Schlesien. 1970 erschien sein erster Roman "Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm", für den er mit drei Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. In Polen ein Bestseller seit zwanzig Jahren, wird "Cholonek" dort zur Zeit verfilmt. Seine über hundert Bücher wurden in vierzig Sprachen übersetzt, seine Trickfilme mit dem Prix Jeunesse, dem Prix danube, zwei Goldplaketten der Bienale Bratislava, dem Prix du livre pour la Jeunesse u.a.m. ausgezeichnet. (Goldmann, 1991)
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Janosch wurde 1931 in der oberschlesischen Stadt Hindenburg geboren, lernte das Schmiedehandwerk, verbrachte die fünfziger Jahre in Paris und München und lebt jetzt auf einer Insel im Meer. 1960 erschien sein erstes Kinderbuch und 10 Jahre später "Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm", sein erster Roman, für den er mit drei Literaturpreise erhielt. Seine über hundert Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt, seine Trickfilme mit zahllosen Preisen gekrönt. 1992 wurde er für sein Romanwerk mit dem Andreas-Gryphius-Preis ausgezeichnet. (Goldmann, 1991)
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Janosch, geboren in Hindenburg, Oberschlesien geboren, arbeitete in verschiedenen Berufen, ab 1953 als freier Künstler. Er lebt heute auf einer einsamen Insel. Er veröffentlichte zahlreiche Kinder- und Bilderbücher und Romane, (...). Für "Oh, wie schön ist Panama" erhielt er den Deutschen Jugendbuchpreis. (Beltz & Gelberg,
 1991)
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Janosch wurde ungefähr 1931 in einem Nest an der (seit 1922) polnischen Grenze geboren. Von 1944 bis 1953 arbeitete er in einer Schmiede und in Fabriken, lernte das malen und versuchte dann an der Münchner Kunstakademie zu studieren, bestand aber die Probezeit nicht. Seither arbeitet er als Maler, Schriftsteller, Erfinder von Geschichten und Figuren, Reimesammler und -neuerfinder, Schelmenromancier und Verfasser von Kinderbüchern und lebt heute auf einer Insel zwischen Meer und Sonne. (Diogenes Verlag, 1984)
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Ich, der Herr Janosch, wurde ungefähr 1931 in einem Nest an der polnischen Grenze geboren. Mein Vater war Bärenfänger und -aufbinder, ich auch. 1944 habe ich angefangen zu arbeiten, erst in einer Schlosserei, dann in Fabriken. 1953 habe ich die Arbeit gekündigt und seitdem geht es mir gut. Manchmal erfinde ich eine Geschichte, das muss ich, weil ich Geld brauche. Ich wohne allein auf einer Insel, auf der es immer warm ist, weil ich das so will, und weil es mir da gefällt und das so gut ist. (dtv, 1972)
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Janosch, d.i. Horst Eckert, 1931 in Hindenburg/Oberschlesien geboren, lebt in München. Er ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten Bilderbuchkünstler und Kinderbuchautoren. (...) Viele seiner Bücher stehen auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis. (Georg Bitter Verlag, 1970)
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Janosch
1931 in Hindenburg, Oberschlesien geboren. Erst Handwerkslehrling, dann versuchtes Studium an der Münchner Kunstakademie (wegen Unbegabung nach etlichen Probesemestern von einem Professor an den anderen verwiesen und dann aufgegeben). Stattdessen Autodidakt. Danach Industriedesigner. 1956 erste schriftstellerische Tätigkeit (Feuilleton). 1960 erstes Kinderbuch im Georg Lentz Verlag. Ausstellungen als Maler: München und Berlin. Ausstellungen als Illustrator: Tokyo. Bologna, Bratislava, München Würzburg, Zürich. Berlin usw. Janosch illustriert nicht nur Kinderbücher, er schreibt meist auch die Texte selber. Sein träumerisches. kindliches Gemüt macht ihn zum Liebling der Kinder. Heut lebt er in Greifenberg, bei München. wo die Schwalben nisten und die Kühe grasen und eben auch die Äpfel reifen. Das "Apfelmännchen" ist eines seiner erfolgreichsten Bücher. Es ist bis heute in 12 Ländern erschienen. (Nord-Süd Verlag, 1965)
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Polnisch:
Janosch w Zabrzu. Tym razem jako aktor
(J. in Hindenburg, Diesmal als Schauspieler)

Janosch znów wrócił do rodzinnego Zabrza! Tym razem z ekipą niemieckiej telewizji, która kręci film biograficzny o życiu pisarza, autora znanych na całym świecie bajek o Misiu i Tygrysku. - Wrócę znowu, jak Kutz będzie kręcił Cholonka - zapowiedział Janosch
(J. ist ins heimatliche Hindenburg gekommen. Diesmla mit einer Deutschen TV-Equipe, die einen biographischen Film drehen will. Über das Leben des Aurors auf der ganzen Welt bekannten Märchen vom Bär und Tiger. - Ich komme wieder, wenn Kutz "Cholonka" drehen wird, versprach J.)


Namówić Janoscha nawet na krótką rozmowę przed kamerą to nie lada wyczyn. Podczas zeszłorocznej wizyty pisarza w Zabrzu dotkliwie przekonała się o tym ekipa polskiej telewizji. Słynący z ogromnej powściągliwości Janosch przez kilkanaście minut wił się jak piskorz, odpowiadał półsłówkami i przekonywał, że wszystko, co ważne w życiu, już powiedział. Dziennikarz szybko uświadomił sobie, że z wywiadem do redakcji nie wróci.

Joachim Lang, który od kilkunastu lat jest w niemieckiej telewizji wydawcą dziecięcego programu "Klub tygryskowej kaczuszki" (to od ulubionej zabawki, którą zawsze ciągnie za sobą Tygrysek z bajek Janoscha) dokonał rzeczy niemożliwej. Namówił pisarza do udziału przy pracy nad filmem biograficznym. - Długo nie chciał się zgodzić. Nawet teraz kręcenie to prawdziwa walka, ale owocna -

Janosch, który z filmowcami przyjechał w piątek do zabrzańskiego przedszkola nazwanego jego imieniem, otoczony przez wianuszek kilkulatków, przebranych za bajkowe tygryski, misie i kaczuszki, cierpliwie zgadzał się na powtórki ujęć. - Coraz lepiej radzę sobie przed kamerą - śmiał się rozbawiony, gdy dzieci zaciągnęły go do wspólnego odtańczenia "kaczuszek".

Dokument o Janoschu pod roboczym tytułem "W poszukiwaniu Panamy" kręcą wspólnie niemiecka ARD i francuska ARTE. Ekipa filmowa była już na Teneryfie, gdzie obecnie mieszka Janosch, i w Bawarii. Teraz, na tydzień, plan filmowy przeniósł się do Polski. - Niemożliwe, żeby w jego historii pominąć Zabrze. Tutaj spędził kilkanaście pierwszych lat życia. Niełatwe doświadczenia z dzieciństwa ukształtowały jego twórczość. To dlatego Janosch powtarza, że w dzieciach trzeba wyrobić układ odpornościowy przed dorosłymi - wyjaśnia Lang.

Janosch, a właściwie Horst Eckert, urodził się w 1931 roku w Zabrzu. Dorastał w śląskiej rodzinie, która wraz z zakończeniem wojny musiała porzucić swój familok, bo została wysiedlona do Niemiec. Na całym świecie jest znany jako autor bajek, które ilustruje własnymi obrazkami. W Niemczech trzydziestolatków wychowanych na opowieściach o Tygrysku, Misiu i tygryskowej kaczce na kołach nazywa się "pokoleniem J".

Dla Ślązaków Janosch przeszedł do historii jako autor "Cholonka, czyli dobrego Pana Boga z gliny". To biblia śląskości, w której pisarz opisuje nieistniejący już świat z polsko-niemieckiego pogranicza. - Dla mnie miejsc, które przypominają mi tamte czasy wciąż jest dużo. Obydwie szkoły do których chodziłem, kościół, gdzie byłem ochrzczony - wspomina pisarz. Nie ma już tylko jego domu rodzinnego przy ul. Piekarskiej. Tam, gdzie stał, powstanie średnicówka. Wszystkie te miejsca w najbliższych kilku dniach Janosch odwiedzi wraz z ekipą filmową.

- Wkrótce na pewno wrócę na Śląsk. Chciałbym pomóc Kutzowi, przy ekranizacji Cholonka - zapowiada Janoscha.